Vilser Lände

Im Nordosten der Stadt Vils an der Grenze zu Deutschland befindet sich die Vilser Lände zwischen 805 und 975 m ü. M. Die Vils stellt die südliche Grenze dieses Gebietes dar. Bei der Vilser Lände handelt es sich um ein kleinräumiges (54,2 ha), heterogen strukturiertes Gebiet, das ein weites Spektrum an verschiedensten Lebensräumen umfasst.

Das Gebiet ist durch die Verbauung der Vils stark beeinflusst. Man findet neben land- oder forstwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen auch Augewässer, Grauerlenbestände, Großseggenrieder oder Niedermoor-Streuwiesen. Aufgrund verschiedener Ursachen kam es in den letzten Jahrzehnten immer wieder zu Veränderungen des Wasserstandes in diesem Bereich. Teilweise sind Flächen trocken gefallen, sodass sie mäßig intensiv bewirtschaftet werden.


Im Hangbereich kommen meist von Buchen dominierte Mischwälder vor. Vereinzelt findet man beweidete, aufgeforstete oder verbrachende Extensivwiesen und Magerrasen.

Für dieses schützenswerte Gebiet wurde ein Managementplan erstellt. Dieser beschreibt Bewirtschaftungsmöglichkeiten, die notwendig sind, um die besonderen Lebensräume und Arten zu erhalten.


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