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Schwarzspecht

Der krähengroße Schwarzspecht (Dryocopus martius) ist die größte europäische Spechtart im Naturpark Tiroler Lech.

Sein Gefieder ist pechschwarz. Sofort ins Auge sticht der scharlachrote Scheitel, der jedoch nur bei den Männchen zu finden ist. Bei den Weibchen ist die Rotfärbung deutlich dezenter ausgeprägt.


Schwarzspechte bewohnen größere Laub- und Nadelwälder mit alten, nicht zu dicht stehenden Bäumen. Ein Brutpaar beansprucht für sich eine Fläche von mehr als 100 ha (entspricht ca. 140 Fußballfeldern) . Pro Revier legen Schwarzspechte 8 – 10 Schlaf- und Nisthöhlen an. Schwarzspechte fressen Ameisen und deren Larven und Puppen, holz- und rindenbewohnende Insekten (z.B. Borken- und Bockkäfer). Ebenso dienen diesem Specht Raupen, Spinnen und Schnecken als Nahrung. Seltener nimmt er Beeren und Früchte zu sich.

Der Schwarzspecht ist nicht nur der größte Specht Europas, er baut auch die größten Spechthöhlen, die von Nachmietern wie beispielsweise Raufußkauz, Baummarder, Fledermäusen und Wildbienen genutzt werden.


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