Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica)

Foto: Konrad Pagitz

 

• mehrjährige Pflanze, sommergrün
• Vermehrung: Samen, „Erdspross“ (Rhizom)

 

Erkennungsmerkmale:

  • Höhe: bis zu 4 m (Zuwachs bis zu 30 cm pro Tag)
  • Blüten: weiß, eingeschlechtig bei Zweihäusigkeit (männliche und weibliche Blüten an verschiedenen Pflanzen), pyramidenförmiger Blütenstand
  • Blätter: breit eiförmig mit schmaler Spitze
  • Stängel: zickzackförmig, verzweigt, hohl, knotig
  • „Erdspross“ (Rhizom): Zuwachs bis zu 2 m pro Jahr, bis zu 10 cm dick, bis in ca. 2 m Bodentiefe, 2/3 der Biomasse; Bildung von Luftsprossen aus dem Rhizom! Bereits 2 cm große Rhizom-Bruchstücke können wieder austreiben!

 

Richtiger Umgang:

  • Ausgraben: evtl. in Kombination mit nachfolgendem Mähen
  • Mähen: mind. 3 Mal (bis zu 8 Mal) pro Jahr bis zu den ersten Frösten über mehrere Jahre, jeweils bei 50-70 cm Höhe der Triebe, evtl. in Kombination mit Ausgraben
  • Bodenabtrag: Ausheben des Bestands plus eines Zuschlags von 2 m im Umkreis und 2 m in der Tiefe (Entsorgung bzw. Deponierung des Bodenaushubs: Überschüttung von mind. 5 m)
  • Alternative Maßnahme zum Mähen: Beweiden (Schafe, Ziegen, Alpakas)

Entsorgung: siehe „Kanadische Goldrute“

Derselbe Umgang gilt für den Sachalin-Staudenknöterich (F. sachalinensis) und den Bastard-Staudenknöterich (F. x bohemica). Der Bastard-Staudenknöterich ist aus dem Japanischen Staudenknöterich und dem Sachalin-Staudenknöterich entstanden.


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