Aptychenschichten

Ähnlich wie die Radiolarite sind die Aptychenschichten nicht vollständig abgerundet, da sie sehr hart sind. Ihr Entstehungsort lag weit vom Festland entfernt in der Tiefsee, daher weisen sie einen hohen Kieselsäuregehalt auf.

In der oberen Jurazeit (146 bis 112 Millionen Jahren) haben sich neben Radiolarien und Haarsternen auch Aptychen abgelagert. Aptychen sind zweiteilige, kalkige Unterkiefer-Apparate von Ammoniten (= ausgestorbene Teilgruppe der ausschließlich marin lebenden Kopffüßer) mit denen sie ihr Gehäuse schließen konnten. Das Gestein wird aufgrund dieser Klappen als Aptychenschichten bezeichnet.

Wie die Gipfel aus Hauptdolomit, Wettersteinkalk und Radiolarit sind die Gipfel aus Aptychenschichten sehr schroff und majestätisch.



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