Raiblerschichten

In der Obertrias vor rund 220 Millionen Jahren sind die Raibler Schichten in flachen Meeren mit zahlreichen Riffen entstanden. Es herrschte ein trockenes und subtropisch-heißes Klima. Der Eintrag von Sand und Schlamm durch Flüsse hatte das Absterben der Riffe zur Folge. Heute findet man diese Ablagerungen noch in den Ton- und Sandsteinen der Raibler Schichten.

Unter dem Begriff Raibler Schichten sind jedoch noch andere Steine zu finden. Neben Rauhwacke und Kalke findet man auch Gipse und Dolomite. Diese Steine sind in Buchten entstanden, die vom Meer abgetrennt wurden. Dort kam es durch die Verdunstung des Meerwassers zur Ausfällung von Gipskristallen aus der Salzlauge.


Die Raibler Schichten formen keine schroffen Gipfel. Durch die Verwitterung der weichen, tonreichen und gipsführenden Schichtfolgen entsteht ein guter Boden und bildet saftige Almwiesen. Dieses zur Bodenbildung gut geeignete Ausgangsgestein bildet auch Täler, Scharten und Mulden.


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