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Grauspecht

Der Grauspecht (Picus canus) ist etwas kleiner als ein Eichelhäher und bewohnt bevorzugt alte Laubwälder. Der Kopf, der Hals und die Unterseite dieses Spechts sind grau. Der Rücken und der Schwanz sind olivgrün gefärbt. Die Männchen tragen einen intensiv roten Vorderscheitel.

Grauspechte bevorzugen aufgelockerte, strukturreiche Laub- und Mischwälder. Besonders in Auwäldern und in Streuobstwiesen sind sie zu beobachten. Als Lebensraum dient dem Grauspecht auch die halboffene Kulturlandschaft. Da diese Lebensräume einem Rückgang unterworfen sind, ist auch der Grauspecht stark davon betroffen.


Der Grauspecht ist ein Erdspecht. Das bedeutet, dass er sich häufig am Boden aufhält, um seine Beutetiere zu suchen. Seine bevorzugte Nahrung sind Ameisen und andere bodenlebende Insekten und Spinnen.

Durch die Umwandlung reich strukturierter, alter Laub- und Mischwälder in nadelholzdominierte Bestände und reich strukturierter, extensiv genutzter Wiesen in monotone Rasen verliert der Grauspecht zunehmend seinen bevorzugten Lebensraum.


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