Gefleckte Schnarrschrecke

Ein schnarrendes Geräusch, rote Flügel und schon ist sie wieder weg!
Wer im Juli durch die Trockenauwälder entlang des Tiroler Lech geht, kann ihr begegnen. Zu sehen ist die Gefleckte Schnarrschrecke (Bryodema tuberculata) erst auf den zweiten Blick, so gut ist sie mit ihrer graubraunen Körperfarbe getarnt. Doch wenn man ihr zu nahe kommt, dann zeigt diese Schreckenart, was sie besonders macht. Mit einem lauten, schnarrenden Geräusch fliegt sie auf und im Flug entfaltet sie ihre purpurroten Hinterflügel. So wehrt sie Fressfeinde ab.

Die Schnarrschrecken sind auf die Lebensbedingungen an Wildflüssen spezialisiert. Sie gelten als Indikatoren für freie Umlagerungsstrecken.


Am Tiroler Lech findet die gefleckte Schnarrschrecke einen der letzten Lebensräume, die sie zum Überleben braucht. Lichte Schotterbereiche im trockenen Auwaldsaum sind die Gebiete, in denen sie zu Hause ist.

Die im Lechtal nachgewiesenen Heuschreckenarten – Türks Dornschrecke (Tetrix tuerki) und der Kiesbankgrashüpfer (Chorthippus pullus) sind ebenfalls gefährdete Schreckenarten.


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