Neuigkeiten aus dem Naturpark

 

 

Naturpark des Jahres 2017

 

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen "Naturpark des Jahres", der von einer unabhängigen Expertinnen-Jury aus den Bereichen: Schutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung und Kommunikation gewählt wird. Beurteilt werden dabei die Aktivitäten und Angebote der Naturparke in den genannten Bereichen. Für die Auszeichnung "Naturpark des Jahres 2017" haben sich insgesamt neun Naturparke aus vier Bundesländern beworben. Als Sieger ging der Naturpark Tiroler Lech hervor! Dieser bestach in allen Kategorien mit seinen Angeboten und mit seinem Engagement.

 

Die Jurys begründete ihre Bewertung des Naturparks Tiroler Lech so:

  • "Ausgezeichnete Bildungsangebote sowie ein sehr gutes Schutzkonzept kennzeichnen diesen Naturpark."
  • "Eine offensichtliche thematische und methodische Vielfalt an Bildungs- und Erholungsangeboten sind verbunden mit dem Bemühen um Wertschöpfung durch Tourismus-, Natur-, Kultur- und Freizeitangebote."
  • "Wichtige und gute Initiative mit schönen Naturvermittlungsangeboten."
  • "Besonders hervorzuheben ist, das Naturschutz, Bildung, Erholung, Regionalentwicklung professionell erfüllt und ebenso professionell kommuniziert werden."
  • "Ausgewogenen, auf hohem Niveau angesiedelte, innovative Umsetzung der Funktionsvielfalt, am Puls der Zeit."

 

Die Expertinnen-Jury setzte sich dieses Jahr wie folgt zusammen:

  • Schutz: Maria Stejskal-Tiefenbach (Umweltbundesamt)
  • Erholung: Karmen Mentil (Alpine Pearls)
  • Bildung: Uwe Kozina (Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark)
  • Regionalentwicklung: Norbert Weixlbaumer (Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung)
  • Kommunikation: Karin Bernhard (Landesdirektorin, ORF Kärnten)
  • VNÖ (Bundesland ohne Bewerber): Johannes Kunisch (Amt der Oberösterreichischen Landesregierung)

Weitere Informationen zur Auszeichnung "Naturpark Des Jahres" finden Sie » hier.

 

 

Wenn die Hirsche röhren...

 

Der Naturpark-Klassiker, die Exkursion "Wenn die Hirsche röhren...", ging am Samstag, den 24. September 2016 in eine neue Runde. Unser Naturführer und Jäger Walter Stoll, zeigte den TeilnehmerInnen ein unvergessliches Naturschauspiel. Aus unmittelbarer Nähe konnten Sie die gewaltigen Hirsche beobachten und ihnen beim Röhren zuhören. Am Ende der Veranstaltung wurde unser Naturführer mit Lob überschüttet. Das freut uns sehr und wir hoffen auf rege Teilnahme im nächsten Jahr!

 

 

Das Rotwild - Der König des Waldes

Bezirksjägermeister Arnold Klotz, war am 09. September 2016 mit seinem informativen Vortrag "Das Rotwild - Der König des Waldes" zu Gast. Er berichtete auf anschauliche und spannende Weise über das größte heimische Wildtier in unseren Bergen und zog die Zuhörer in seinen Bann.

Wer den Vortrag von Bezirksjägermeister Arnold Klotz noch einmal Revue passieren lassen will, kann sich den interessanten Beitrag von RE | eins (Suchwort: Rotwild) anschauen.

 

 

Gipfeltreffen der Naturpark-Verantwortlichen Naturpark-Gipfel auf dem Großen Bettelwurf

 

Das bereits traditionelle Zusammentreffen der fünf Tiroler Naturparke fand dieses Jahr im Naturpark Karwendel statt. Der Einladung folgten nicht nur die GeschäftsführerInnen der Tiroler Naturparke, sondern auch LHStvin Ingrid Felipe als zuständiges Regierungsmitglied. Am ersten Tag ging es vom Hafelekar über die Pfeishütte und dem Stempeljoch zur Bettelwurfhütte. Sprichwörtlicher Höhepunkt des Treffens war die Überschreitung vom Kleinen auf den Großen Bettelwurf - einer der markantesten Gipfel im Karwendel. Darüber hinaus wurde auf die gemeinsamen Projekte des laufenden Jahres zurückgeblickt und Ideen für die Zukunft geschmiedet. "Die Tiroler Naturparke sind in ihrem großen Engagement für die Tiroler Naturjuwelen und in ihrer hohen Kooperationsbereitschaft untereinander und mit den Tiroler Tourismus-Verantwortlichen absolute Vorzeigeprojekte", sagt Ingrid Felipe. Diesen Sommer haben die Naturparke mit den "Wöffi"-Wanderführern zur öffentlichen Anreise in die Naturparke mit fast 100 Routentipps gezeigt, wohin der Weg im nachhaltigen Tourismus geht - zu bestellen gibt es die "Wöffis" hier: www.karwendel.org/produkt/die-5-woeffis-wandern-mit-oeffentlichen-verkehrsmitteln-in-den-tiroler-naturparks/

Die Tiroler Naturparke im Überblick
Die fünf Tiroler Naturparke bedecken rund 18 Prozent der Landesfläche und repräsentierten auf eindrucksvolle Weise die schönsten Landschaften Tirols. Mit dem Prädikat Naturpark wurden folgende Schutzgebiete Tirols ausgezeichnet: Karwendel, Kaunergrat, Ötztal, Tiroler Lech und Zillertaler Alpen. Die fünf Tiroler Naturparke sehen sich als Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung und sind in den Bereichen Naturschutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung und Forschung aktiv.

 

 

Faszination Honigbienen


Apfelblüten, Mandelblüten, Kirschblüten, Kürbisblüten und Co werden von Bienen bestäubt.
So bekommen die Bienen Nektar und Pollen und wir eine reiche Ernte.
Dir. DI Josef Gstrein von der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Imst - Imkerschule hielt am Freitag, den 29. Juli 2016 einen Vortrag im Naturparkhaus. Die Imkerei hat eine lange Geschichte, die bereits in den Hochkulturen des Altertums ihren Anfang findet. In Tirol sind zwei Rassen von Honigbienen heimisch: Carnica und Dunkle Biene. Das Bienenvolk setzt sich aus einer Königin, tausenden Arbeiterinnen und Drohnen zusammen. Die fleißigen Bienchen haben verschiedene Aufgabegebiete und stellen unterschiedlichste Produkte wie beispielsweise Bienenhonig oder Propolis her. Um für die Honigproduktion genügend Nektar zu finden, verständigen sich die Bienen im Bienenstock mit Tänzen. Dabei lernen die Bienen wo und wieviel Nektar bereit zum Abtransport steht. in seinem Vortrag ging Dir. DI Josef Gstrein abschließend auf die Herausforderungen des Imkerdaseins ein. Diese reichen von Krankheiten und Parasiten über Lebensraumverknappung bis hin zum Einsatz von Pestiziden.

Bemerkenswert ist, dass 64% der Blütenpflanzen von Honigbienen bestäubt werden!

 

 

Tiroler Naturparke laden zum Wandern mit öffentlicher Anreise


Die fünf Tiroler Naturparke präsentierten am Donnerstag, den 14. Juli 2016 gemeinsam mit dem Land Tirol und zahlreichen Partnern aus dem Mobilitäts- und Tourismusbereich eine neue, gemeinsame Initiative für öffentliche Anreise in die Naturparke. Kern des Projekts sind die sogenannten WÖFFIS - Wanderbroschüren mit Schwerpunkt öffentliche Anreise. In einheitlichem Design erleichtern sie Einheimischen und Gästen gleichermaßen den Umstieg mit insgesamt 73 Touren. "Umweltfreundliche und bequeme Mobilität sind der Tiroler Landesregierung ein ebenso zentrales Anliegen, wie die Pflege und der Schutz unserer Naturjuwelen - denn die schönsten unberührten Orte in unserem Land sind die beste Werbung für den Naturschutz", sagt LHStv.in Ingrid Felipe. Das Land Tirol hat über die Ländliche Entwicklung 2014-2020 das Projekt maßgeblich unterstützt.

Was können die Wöffis?
Bereits seit einigen Jahren gibt es in Tirol Initiativen verschiedener Organisationen, die öffentliche Anreise im Bergsport zu forcieren. Basierend auf bereits vorhandenem Wissen konnten die Tiroler Naturparke attraktive Wanderbroschüren entwickeln, die nicht nur die aktuellen Fahrpläne enthalten, sondern auch eng an die jeweiligen Homepages gebunden sind. "Nachdem wir in den letzten Jahren sehr viele naturnahe Angebote wie Nature Watch etc. entwickelt haben, ist die Ergänzung durch die öffentliche Anreise schlichtweg ein logischer nächster Schritt", erklärt Hermann Sonntag, GF des Naturpark Karwendel. Die Naturparke, die die inhaltliche Ausarbeitung der Touren übernommen haben, verstehen sich auch als Modellregionen für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Naturschutz.

Verkehrsbetriebe als Partner
Die 10 involvierten Mobilitätspartner bilden selbstredend die verbindenden Elemente zwischen den Besuchern und den Naturparks. "Selbstverständlich ist es für uns als Verkehrsbetrieb eine Aufwertung, wenn wir die Anreise mit dem Naturerlebnis verknüpfen können. Dies hat umso mehr Bedeutung, da alle fünf Naturparke, die ja geografisch gut verteilt sind, bei diesem Projekt dabei sind", freut sich Wolfram Gehri, Regionalmanager West der ÖBB-Postbus GmbH und selbst begeisterter Bergsteiger. Die Verkehrsbetriebe stellen im Projekt Werbeflächen in ihren Verkehrsmitteln und auf ausgewählten Plätzen sowie teils kostenlose Rückfahrtickets für ausgewählte Touren zur Verfügung.

Öffentliche Anreise als touristischer Faktor
Mit der immer stärkeren Urbanisierung verändert sich auch das Mobilitätsverhalten der Gäste. "Die Tirol Werbung hat gemeinsam mit den Österreichischen Bundesbahnen, der Deutschen Bahn und den Schweizerischen Bundesbahnen die Initiative "Tirol auf Schiene" gestartet. Ziel ist, mit einem Bündel an Maßnahmen den Anteil der Gäste, die per Bahn anreisen, bis 2020 von derzeit 5 % deutlich in Richtung 10 % zu erhöhen. Das Projekt WÖFFIS ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg", erläutert Michael Brandl, Tirol Werbung. "Aus touristischer Sicht und im Sinne der Markenbildung ist es absolut stimmig, dass unsere Naturparke ihr hochwertiges Angebot im Segment Naturtourismus um die öffentliche Anreise ergänzen", erklärt Andrea Weber, GF der Tourismusregion Tirol West - eine Tourismusregion, die seit mehreren Jahren dieses Thema forciert. Die 14 beteiligten Tourismusverbände verantworten v.a. die touristische Bewerbung und den Vertrieb der Broschüren. Fakten über die Naturparke Die fünf Tiroler Naturparke sind Schutzgebiete, die besonders zur Erholung und zur Vermittlung von Wissen über die Natur geeignet sind. Sie umfassen insgesamt eine Fläche von 1.657 km² (13% der Tiroler Landesfläche) und sind in den Bereichen Naturschutz, Erholung & Tourismus, Bildung, Regionalentwicklung sowie Wissen & Forschung tätig. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Tiroler Naturparke gibt es gemeinsam mit der Umweltabteilung des Landes Tirol eine enge Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten und Aktivitäten.

Weitere Informationen

» Wandern im Naturpark Tiroler Lech mit öffentlicher Anreise

» Zum Download der fünf Wanderbroschüren der Tiroler Naturparke

» Infos zur Anreise in den Naturpark Tiroler Lech

 

 

Wo die Alpenschwemmlinge blühen


Am Samstag, den 16. Juli 2016 begab sich Lena Nicklas zusammen mit den Teilnehmerinnen auf die Spuren der Alpenschwemmlinge. Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, was sind Alpenschwemmlinge überhaupt? Alpenschwemmlinge sind unterschiedliche Pflanzenarten, die durch Überschwemmungen, Lawinen oder Muren von ihren typischen Wuchsorten im Gebirge ins Tal hinab transportiert werden. Auf den Schotterbänken des Tiroler Lech finden sie ähnliche Bedingungen wie im Gebirge vor und beginnen hier ihr neues Leben. So erklärte Lena Nicklas im Rahmen ihrer Exkursion, was Gebirgspflanzen wie zum Beispiel das Edelweiß, das Alpen-Leinkraut oder der Blaugrüne Steinbrech an den Ufern des Tiroler Lech machen. Es war ein schöner und spannender Nachmittag!

 

 

Lechtal - Eine Landschaft erzählt ihre Geschichte


Werner Gamerith
war am Freitag, den 08.07.2016 zu Gast im Naturpark Tiroler Lech. Sein Vortrag "Lechtal - Eine Landschaft erzählt ihre Geschichte" wirkte wie ein Besuchermagnet, denn der Seminarraum des Naturparkhaus Klimmbrücke war bis auf den letzten Platz besetzt. Die ZuhörerInnen kamen in den Genuss einer eindrucksvollen und lebendigen Präsentation des bekannten Autors Werner Gamerith. "Vom ersten Augenblick im Lechtal, habe ich mich in diese wunderschöne Landschaft verliebt" leitete Werner Gamerith seinen Vortrag ein. Er zeigte beeindruckende Fotoaufnahmen und erzählte Anekdoten seiner Lechtalbesuche. Besondere Augenblicke und Stimmungen und Eindrücke aus der  Tier- und Pflanzenwelt sowie die verschiedenen Gesteinsformationen im Lechtal waren Inhalt des Vortrags. "Es ist auch einmal schön das eigene Tal durch andere Augen gezeigt zu bekommen und wieder neue Schönheiten zu entdecken", meinte eine Besucherin nach dem Vortrag. Das freut uns natürlich sehr! Danke an alle, die diesen schönen Abend möglich gemacht haben.

 

 

Orchideen für Einsteiger und Liebhaber


Sabine Resch führte die TeilneherInnen der Orchideenwanderung am Samstag, den 25. Juni in die spannende und bezaubernde Welt der Orchideen ein. Beim Spaziergang am Baggersee bei Weißenbach gab es nicht nur schöne Orchideen zu fotografieren, sondern man erfuhr viele interessante Geschichten zur formenreichen Pflanzenfamilie der Knabenkräuter. Wussten Sie, dass die Waldhyazinthe erst in der Dämmerung zu duften beginnt, wenn ihre Bestäuber, nämlich nachaktive Falter unterwegs sind? Sowohl Einsteiger als auch Liebhaber waren begeistert. Nach der Exkursion durften sich auch die Einsteiger als Liebhaber bezeichnen.

 

 

Naturführerkurs im Naturpark Tiroler Lech


Der Naturführerkurs von natopia machte vom 09. - 12. Juni Station im Naturpark Tiroler Lech. Die angehenden NaturführerInnen waren beim Modul im Naturpark Tiroler Lech mit Begeisterung dabei und haben Vieles erlebt und gelernt. Das bunte Programm reichte von der Bestäubung des Frauenschuhs, über verschiedene Pflanzengesellschaften, Trittsiegel des Höckerschwans zum Angreifen, Geschichten vom Lech uvm.

» Hier gibt's mehr Infos

 

 

Alpenblumen - Leben am Limit


Hubert Salzburger stellte am Freitag, den 10. Juni 2016 auf unterhaltsame und spannende Weise des Leben der Alpenblumen dar. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, sturmgepeitschte Felskanten, extreme UV-Strahlung, Steinschlag und Schneelawinen, Wasser- und Nährstoffmangel, ausgedörrte Trockenhänge oder staunasse Mulden, Schneebedeckung bis weit in den Sommer - das sind die Lebensbedingungen für die Pflanzen der alpinen Zonen. Trotzdem präsentiert sich die Gebirgsflora in einer atemberaubenden Artenvielfalt und Schönheit.

 

 

Die Nacht der Fledermäuse


Das Publikum war begeistert als Mag. Anton Vorauer, der "Fledermaus-Toni" am Mittwoch die Volkschule Musau und am Donnerstag die Besucher im Naturparkhaus in die Welt der Fledermäuse entführte. Viele interessierte TeilnehmerInnen, darunter SchülerInnen der Volksschule Musau und der Naturparkschule Elmen, lernten an diesem Abend auf unterhaltsame Weise so einiges über Biologie und Ökologie der Fledermäuse. Cool war's!

 

 

Brutvogelatlas Tirols - Präsentation der Ergebnisse

Dr. Reinhard Lentner stellte am Mittwoch, den 18. Mai 2016 den Brutvogelatlas Tirols vor. Die Untersuchungen wurden 2014 für den Bezirk Reutte durchgeführt. In seinem Vortrag ging er auf die Verbreitung der Vögel im Bezirk ein. Hier konnten 120 Brutvogelarten nachgewiesen werden. In gesamt Tirol gibt es ca. 150 Brutvogelarten. Der Bezirk Reutte ist somit sehr reich an Brutvogelarten. Dies ist auf die Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen, wie beispielsweise den Lech, Wälder oder Bergmähwiesen, zurückzuführen.

Neben zahlreichen interessierten Besuchern, war auch die Presse bei dem Vortrag dabei. RE | eins (Suchwort: Brutvogelatlas) veröffentlichte einen Beitrag über die spannenden Ergebnisse der Präsentation.

 

 

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