Neuigkeiten aus dem Naturpark

 

 

Lechtal - Kräutertal: Kräuterwerkstatt

Simone Knitel, unsere Kräuterpädagogin und Naturführerin, führte die TeilnehmerInnen am Freitag, den 18. August 2017 durch die bunten Wiesen Holzgaus. Sie zeigte ihnen verschiedenste Kräuter und erklärte ihre Verwendung. Anschließend ging es in Simones Kräuterwerkstatt. Dort konnten die TeilnehmerInnen selbstständig Tees, Blütenzucker, Kräuteressig und Co. zubereiten. Abschließend genossen alle zusammen die Brote mit Kräuteraufstrich.

Es war ein schöner und schmackhafter Nachmittag. Wir bedanken uns recht herzlich! 

 

 

 

 

Wer war das? Spuren aus der heimischen Tierwelt


Mag. Silvia Hirsch vom Alpenzoo Innsbruck begeisterte die Besucher mit ihrem Vortrag am 04.8.2017 im Naturparkhaus Klimmbrücke.
In Ihrem Vortrag brachte sie den Anwesenden die Tierspuren der heimischen Tierwelt näher. Von Eichhörnchen über Hirsche bis hin zu Gämsen reichten ihre Ausführungen. Sie brachte auch viele Tierpräparate, wie zum Beispiel Schlangenhäute, mit. Auch Vogelnester und Federn konnten bewundert werden.

Vielen Dank für den spannenden Vortrag!

 

 

Fremdpflanzen im Außerfern


Dr. Konrad Pagitz, der Fremdpflanzenbeauftragte des Landes Tirol, war zu Gast im Naturpark Tiroler Lech.
Am Freitag, den 14.07.2017 fand ein Vortrag zum Thema "Fremdpflanzen im Außerfern" im Naturparkhaus Klimmbrücke statt. Dr. Konrad Pagitz erklärte was Fremdpflanzen sind, welche in Tirol vorkommen und wie die Lage im Außerfern aussieht.
Am Samstag, den 15.07.2017 ging es auf Exkursion in Unterpinswang. Im Auwald fanden die ExkursionsteilnehmerInnen unter anderem das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) und den Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum). Der Exkursionsleiter gab Informationen zum Aussehen der Fremdpflanzen, ihrer Vermehrung und zur korrekten Entfernung.

Vielen Dank für den interessanten Vortrag und die aufschlussreiche Exkursion.

 

 

Laubfrosch und Co. - Verbreitung und Lebensweise der Amphibien im Naturpark Tiroler Lech


Grasfrösche, Erdkröten, verschiedene Wasserfrösche, Laubfrösche, Bergmolche, Teichmolche, Nördliche Kammmolche und Alpensalamander sind im Naturpark Tiroler Lech zu Hause.

Sie besiedeln unterschiedliche Lebensräume und haben verschiedene Ansprüche. Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch können den gesamten Talbereich besiedeln. Wärmeliebende Arten, wie beispielsweise der Laubfrosch, der Kammmolch und die Kreuzkröte nur den Bereich zwischen Reuttener Becken und Füssen.
Alle Amphibien sind nach der Tiroler Naturschutzverordnung geschützt.

Vielen Dank für den spannenden Vortrag am Freitag, den 30. Juni 2017 an Mag. Martin Kyek und Andreas Moosbrugger!

 

 

Beharrlichkeit zeigt Wirkung – Gemeinsames Bekämpfen des Drüsigen Springkrauts zeigt Erfolge


Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) ist für den Naturschutz eine besondere Herausforderung. Diese problematische Pflanze, die ursprünglich aus dem Himalaya stammt und bei uns als Zierpflanze für Gärten eingeführt wurde, hat mittlerweile nahezu den gesamten europäischen Kontinent "erobert". Durch ihre flächenhafte Verbreitung verdrängt sie einheimische Pflanzen und verringert dadurch die Artenvielfalt. Für den Naturpark Tiroler Lech Grund genug, ihr den Kampf anzusagen.

Seit 2012 arbeiten der Verein Naturpark Tiroler Lech und das Bundesrealgymnasium Reutte zusammen. An ausgewählten Standorten in den Naturparkgemeinden Wängle, Lechaschau, Ehenbichl, Pflach und Höfen wird das Drüsige Springkraut seitdem bekämpft. Dieses Jahr waren insgesamt 109 Schüler der dritten und vierten Klassen zusammen mit ihren Lehrern und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Naturparks an der Aktion beteiligt. Auf den bearbeiteten Flächen zeigt sich deutlich, dass die Bestände über die Jahre zunehmend an Dichte verloren haben. Durch weitere Aktionen in den Folgejahren wird es gelingen, die Flächen von dieser "Problempflanze" zu befreien.

Ist es überhaupt möglich, das Drüsige Springkraut an einem Standort gänzlich auszurotten? Ein Erfolg ist nur garantiert, wenn die richtige Methode zum richtigen Zeitpunkt angewendet wird. Das Ausreißen muss vor der Samenreife erfolgen! Am besten dann, wenn die ersten Blüten Ende Juni Farbe zeigen. Die ausgerissenen Pflanzen können, wenn keine Samen ausgebildet sind, kompostiert werden. Die Maßnahmen zur Bekämpfung müssen über mehrere Jahre hinweg durchgeführt werden, da der Samenvorrat im Boden bis zu fünf Jahre keimfähig ist. Ein Eintrag von Samen durch Materialablagerungen, Erdbewegungen oder Fließgewässer muss verhindert werden.

Ein herzliches DANKE an die Naturparkgemeinden Wängle, Lechaschau, Ehenbichl, Pflach und Höfen für die Unterstützung, das Spendieren der Jause und die sachgerechte Entsorgung des Pflanzenmaterials!

 

 

Zu den Quellen des Lechs


Unser Naturführer Emil Haueis machte sich gemeinsam mit den TeilnehmerInnen am Samstag, den 24. Juni 2017 auf den Weg zu den Quellen des Lechs. Unterhalb der Roten Wand nimmt der Lech seinen Anfang. Emil Haueis erzählte über diese geologisch und naturkundlich außergewöhnliche Region. Beeindruckende Karstfelsen und Bergwiesen waren die ständigen Begleiter der ExkursionsteilnehmerInnen.

 

 

Orchideen für Einsteiger und Liebhaber


Auch dieses Jahr fand unser Naturparkklassiker "Orchideen für Einsteiger und Liebhaber" statt.
Unsere Naturparkführerin Sabine Resch traf sich mit den Interessierten beim Baggersee in Weißenbach am Samstag, den 24. Juni 2017. Gemeinsam spazierten sie durch den Trockenauwald und fanden einen Orchideenreichtum vor. Weiße Waldhyazinthen, Fliegenragwurzen uvm. begleiteten sie auf ihrem Weg.

 

 

Giftpflanzen im Naturpark Tiroler Lech


Mit dem Vortrag "Giftpflanzen und Pflanzengifte" und der Exkursion "Giftige Weggefährten - von Eisenhut, Tollkirsche und mehr" begann unser Veranstaltungsprogramm 2017.

Hubert Salzburger war am 16. und am 17. Juni bei uns zu Gast im Naturpark Tiroler Lech. In seinem Vortrag eröffnete er uns einen spannenden Einblick in die Welt der giftigen Pflanzen und ihrer Inhaltsstoffe. Am Tag darauf begleiteten uns giftige Schönheiten auf unserem Spaziergang in den Stuibenfällen. Auf der Suche nach den Giftpflanzen erzählte uns Huber Salzburger fesselnde Geschichten über sie.

 

 

Der Auftakt des LIFE Lech Projekts wurde gefeiert

Das LIFE Lech Projekt wurde mit dem Spatenstich im Maßnahmengebiet Elmen Nussau am 24.05.2017 feierlich eröffnet.
Bgm. Ing. Heinrich Ginther, der Obmann des Vereins Naturpark Tiroler Lech, begrüßte die anwesenden Gäste. DI Wolfgang Klien, der Projektleiter, stellte das LIFE Lech Projekt vor. Bei der Auftaktveranstaltung des LIFE Lech Projekts richteten DIin Maria Patek, die Leiterin der Sektion Wasserwirtschaft im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Prof. Dr. Ing. Martin G. Grambow, der Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, Mag.a Ingrid Felipe, die Landeshauptmann-Stellvertreterin und Josef Geisler, der Landeshauptmann-Stellvertreter ihre Grußworte an die Anwesenden. Die SchülerInnen der Naturparkschule Volksschule Elmen umrahmten die Eröffnungsfeier musikalisch. Nach dem erfolgten Spatenstich klang die Auftaktveranstaltung gemütlich im Naturparkhaus Klimmbrücke bei regionalen Spezialitäten aus.#

Mit der Auftaktveranstaltung erfolgte der Startschuss für das über fünf Jahre laufende Projekt LIFE Lech. Bis 2021 stehen mehr als sechs Millionen Euro von EU, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), Land und Gemeinden zur Verfügung. Die Projektleitung hat die Bundeswasserbauverwaltung Tirol - Baubezirksamt Reutte inne. Als Partner stehen ihr das Amt der Tiroler Landesregierung - Abteilung Umweltschutz und das Wasserwirtschaftsamt Kempten zur Seite.

Großflächige Schotterbänke und intakte Wildflussabschnitte zeichnen den Tiroler Lech und die gemeinsame Grenzstrecke mit Deutschland aus. Hier liegen die Bereiche, die sich besonders für die Wiederherstellung dynamisch geprägter Schotterflächen und Pionierstandorte eignen. Mit Hilfe von flussbaulichen Maßnahmen und gezielt gesetzten Artenschutzmaßnahmen werden Lebensräume für hochspezialisierte und an den Wildfluss angepasste Arten geschaffen. Das Projekt LIFE Lech ist ein Vorzeigeprojekt - Hochwasserschutz in Verbindung mit der Wiederherstellung von Lebensräumen und Artenschutz werden in diesem Projekt vereint.

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Auszeichnung Naturpark des Jahres 2017

 

Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung zum "Naturpark des Jahres 2017"!

Die Verleihung fand am 12. Mai zusammen mit der Eröffnung der Ausstellung "An den Ufern des Tiroler Lech" im Naturparkhaus statt.

Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, durfte die Urkunde überreichen. Unter den Gratulanten waren auch Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ingrid Felipe und Frau Landesrätin Dr. Beate Palfrader.

Durch den Abend begleiteten uns die Schüler und Schülerinnen der Naturpark-Schule Elmen sowie Toni und Margit Knittel mit musikalischem als auch schauspielerischem Programm.

Verliehen wird der Preis "Naturpark des Jahres" durch den Verband der Naturparke Österreichs. Eine Jury, bestehend aus Experten und Expertinnen aus den Bereichen Schutz, Bildung, Regionalentwicklung und Erholung, beurteilt dabei die Aktivitäten und Angebote zu den vier Themenbereichen sowie die Kommunikation nach innen und außen. In allen Bereichen konnte der Naturpark Tiroler Lech überzeugen und sich so gegen acht weitere Bewerber durchsetzen.

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Naturpark des Jahres 2017

 

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen "Naturpark des Jahres", der von einer unabhängigen Expertinnen-Jury aus den Bereichen: Schutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung und Kommunikation gewählt wird. Beurteilt werden dabei die Aktivitäten und Angebote der Naturparke in den genannten Bereichen. Für die Auszeichnung "Naturpark des Jahres 2017" haben sich insgesamt neun Naturparke aus vier Bundesländern beworben. Als Sieger ging der Naturpark Tiroler Lech hervor! Dieser bestach in allen Kategorien mit seinen Angeboten und mit seinem Engagement.

 

Die Jurys begründete ihre Bewertung des Naturparks Tiroler Lech so:

  • "Ausgezeichnete Bildungsangebote sowie ein sehr gutes Schutzkonzept kennzeichnen diesen Naturpark."
  • "Eine offensichtliche thematische und methodische Vielfalt an Bildungs- und Erholungsangeboten sind verbunden mit dem Bemühen um Wertschöpfung durch Tourismus-, Natur-, Kultur- und Freizeitangebote."
  • "Wichtige und gute Initiative mit schönen Naturvermittlungsangeboten."
  • "Besonders hervorzuheben ist, das Naturschutz, Bildung, Erholung, Regionalentwicklung professionell erfüllt und ebenso professionell kommuniziert werden."
  • "Ausgewogenen, auf hohem Niveau angesiedelte, innovative Umsetzung der Funktionsvielfalt, am Puls der Zeit."

 

Die Expertinnen-Jury setzte sich dieses Jahr wie folgt zusammen:

  • Schutz: Maria Stejskal-Tiefenbach (Umweltbundesamt)
  • Erholung: Karmen Mentil (Alpine Pearls)
  • Bildung: Uwe Kozina (Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark)
  • Regionalentwicklung: Norbert Weixlbaumer (Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung)
  • Kommunikation: Karin Bernhard (Landesdirektorin, ORF Kärnten)
  • VNÖ (Bundesland ohne Bewerber): Johannes Kunisch (Amt der Oberösterreichischen Landesregierung)

Weitere Informationen zur Auszeichnung "Naturpark Des Jahres" finden Sie » hier.

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