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Kurzportrait Naturpark Tiroler Lech

Seit 2000 gehört der Tiroler Lech dem europaweiten ökologischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 an. Die beiden Richtlinien – Flora-Fauna-Habitat- & Vogelschutzrichtlinie – bilden die Grundlage für das Natura 2000 Gebiet und dienen der Sicherung der Artenvielfalt durch Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der wildlebenden Tiere und Pflanzen.

Vier Jahre später folgte das Prädikat „Naturpark“ per Verordnung und die Auszeichnung zu einem Naturschutzgebiet durch die Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol. Die Unterschutzstellung dient insbesondere dem Schutz der Pflanzen- und Tierwelt und der unbelebten Natur sowie dem Erhalt und dem Schutz von Natur- und Kulturlandschaften.


Der Naturpark Tiroler Lech liegt in den nördlichen Kalkalpen, eingebettet zwischen zwei mächtigen Gebirgsketten – den Lechtaler Alpen im Südosten und den Allgäuer Alpen im Nordwesten. Auf einer Fläche von 41,38 km² umfasst das Schutzgebiet im Wesentlichen den Wildfluss Lech mit seinen angrenzenden Überflutungszonen und Auwäldern, die wichtigsten Seitenzubringer sowie Teile von Bergmischwäldern. Der Naturpark Tiroler Lech ist somit das größte zusammenhängende Schutzgebiet im Talbereich Tirols, dessen Naturraum hauptsächlich durch den Wildfluss Lech geprägt wird. Er erstreckt sich in einer Höhe von 800 m bis auf 1.380 m Seehöhe.

Nach dem Wechsel von der Vorarlberger auf die Tiroler Seite fließt der Lech über 62 km in einer West-Nordost-Ausrichtung durch den Naturpark bis er an der süddeutschen Staatsgrenze bei Vils/Pinswang Österreich verlässt. Der Naturpark verfügt im Verhältnis zu seiner Fläche über sehr lange Außengrenzen.

Naturpark Gebiet

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