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Geologie

Von weitem sehen die Steine am Lech alle gleich aus. Grau und durch das Lechwasser mehr oder weniger rund geschliffen. Doch das täuscht!

Wer sich die Zeit nimmt und die Lechkiesel aus der Nähe betrachtet, wird neben den grauen auch noch andere Farben auf den Schotterbänken sehen können. Grün, Rot, Rosa, Weiß ... Rund oder eher kantig ... Jeder Stein kann Geschichten von seiner Entstehung erzählen.

Kies, Steine, Geröll, Sand – alles zusammen nennt man auch Geschiebe. Und das aus gutem Grund. Denn mit dem Wasser schiebt der Tiroler Lech eine große Menge an Steinen sein Tal hinunter. Würde man den Geschiebetransport stoppen, würde sich der Lech eintiefen, würden Kiesbänke verschwinden und der Tiroler Lech würde als ein gerader Strom durch das Tal fließen. Daher sind die Lechkiesel eine wichtige Lebensader des Lech.


Aber der Lech ist „steinreich“. Seine Seitenbäche bringen ihm ständig  Gesteinsmaterial aus dem Gebirge mit. Dieses Material wird auf seinem Weg zerkleinert und abgerundet. Die Steine werden als Kiesflächen abgelagert, bei  Hochwasser werden sie mitgenommen, weiter zerbröckelt und geschliffen. Von oben kommt immer wieder neuer Schotter nach, der durch den Lech gerollt wird.

Die bunten Lechkiesel haben viel zu erzählen! Unterschiedliche Farben und Formen deuten auf ihre Entstehungsgeschichte hin.

Kinder des Meeres woraus Berge gemacht sind Gesteins- arten zu den Gesteinsarten Gesteins- schichten zu den Gesteinsschichten

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